Ex-Tec Expeditions- und Rallye-Technik
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Ready for Adventure …

Mit dem Ex-Tec Defender ins Dogonland


In der Rekordzeit von nur drei Wochen gilt es, unseren fabrikneuen Defender Td4 mit einem expeditionstauglichen Fahrzeugaufbau aufzurüsten. Innerhalb dieser Frist muss er auch mit allem Nötigen beladen werden, um die siebenwöchige Tour durch Westafrika unbeschadet zu meistern. Das bedeutet, wir müssen uns – ohne vorherige Probefahrt – voll der Zuverlässigkeit und Stabilität des Land Rovers und unserer Umbauten ausliefern. Im Zuge der Umrüstung schaffen wir es sogar, unserem Landy ein komplett neues Outfit zu verpassen!

Pünktlich starten wir am 01. Dezember morgens um 5 Uhr bei eisigen Temperaturen. Innerhalb von 4 Tagen lassen wir die 2640 km nach Gibraltar hinter uns. Mit der Fähre setzen wir nach Tanger über – endgültig muss nun die Schmuddelkälte des europäischen Winters der Hitze und den Abenteuern Afrikas weichen, die uns erwarten.


Auf gut ausgebauten Straßen geht’s über Casablanca nach Marrakesch.




Wir überqueren die Antiatlas-Ausläufer; über Tiznit, durch die Steinwüste der Sahara, erreichen wir die Atlantikküste.




















Während der gesamten Expedition nächtigen wir ausschließlich im Ex-Tec Hubach unseres Defender. So können wir die schönsten Nachtquartiere wählen, wie es uns gefällt; gleich ob
im Schutz einer Sahara-Dünenmulde

oder auf senkrecht abfallendem Felsplateau mit spektakulärem Ausblick auf die tosenden Wellen an der Atlantikküste.

Kurz vor der Mauretanien-Einreise erfahren wir, dass sich die aktuelle Sicherheitslage dort zugespitzt hat. Die Entführung eines spanischen Hilfskonvois auf der Hauptstrecke nach Nouackchott ist Tagesgespräch.
An der Grenze werden keine Visa mehr ausgestellt. Gut, dass wir unsere bereits aus Deutschland mitgebracht
haben. Zügig bringen wir die 400 Kilometer lange gut ausgebaute Teerstraße nach Nouackchott hinter uns. Den Wüstenstaat Mauretanien kennen wir aus früheren Reisen, diesmal für uns nur Transitland.
Nachdem wir nach einer grausigen Nacht ganz früh morgens die Hauptstadt verlassen zweigen wir nach einer zweistündigen Fahrt Richtung Süden ca. 60 Kilometer vor Rosso auf einer kleinen sandigen Piste nach Djama zur Grenze in den Senegal ab.
Das ist für uns jetzt das 13. Mal, dass wir diese Grenze und die nachfolgende Prozedur  bis zur Zebrabar bei St. Louis, erleben und mittlerweile auch genießen. Das Spiel ist immer das gleiche, von weitem werden wir bereits als Touristen erkannt, ein Polizeibeamter in schicker Uniform springt auf die Straße und hält uns an. Polizeikontrolle! Mit erwartungsvollem Lächeln werden Verbandskasten, Warndreieck, Feuerlöscher, Impfpässe, Fahrzeugpapiere, Pässe und Versicherungsdokumente kontrolliert. Bald macht Enttäuschung der freundlichen Miene des Beamten Platz; alle Papiere sind korrekt und jede Aussicht auf eine kleine Lohnaufbesserung ist verflogen. Ähnliche Vorfälle wiederholen sich mehrmals, bis dann südlich von St. Louis der Afrika-Treff und Campingplatz „Zebrabar“ erreicht ist. Ab sofort enden nun die schikanösen Polizeikontrollen für gesamt Senegal.

Durch skurrile Baobab-Wälder gelangen wir auf guter Straße ins Sine-Saloum-Delta und schlagen unser Nachtlager unter einem gewaltig ausladenden Affenbrotbaum auf. Diese Bäume strahlen Geborgenheit und Sicherheit aus und gelten bei den Einheimischen als heilig.
Aus dem fahrenden Auto heraus lassen sich Warane am Wegesrand ablichten






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